Poesie

Jeder Mensch auf der Erde ist mit den gleichen Themen konfrontiert. Egal, wo man auf diesem Planeten lebt, spielen Liebe, Freundschaft, Geld und Karriere eine Rolle. Genauso sind Sehnsucht, Hass oder auch Ängste ein Teil der menschlichen Grundpfeiler. 

In meinen Gedichten gehe ich sowohl auf diese Kategorien ein, sowie auf Bräuche und andere lyrische Begebenheiten. 

Worte können bewegen, aufmuntern, verletzen und zum Denken anregen. Sie sind ein machtvolles Instrument jedes Menschen, welches mit Bedacht eingesetzt werden sollte.

Falls du Interesse hast an meinen Werken, nimm gerne Kontakt zu mir auf. Ich freue mich auf dich.

Gedichtsammlung

Die Freundschaft

Man kann es nicht kaufen, aber muss es sich leisten können.

Man kann es nicht sehen, aber stets darauf acht geben.

Man kann es nicht berühren, aber trotzdem intensiv fühlen.

Man kann es nicht teilen, aber trotzdem vervielfältigen.

Man kann es nicht schmecken, aber trotzdem ist es süß.

Das Christkind

Der Baum wird gemeinsam geschmückt, hoffentlich mit Geschenken reich beglückt.

Die Luft knistert, das Feuer brennt.

Leise wird geflüstert, weil es jeder kennt.

Man kann es nicht sehen und nicht hören, wo wird es stehen, blos nicht stören.

Die Augen leuchten egal ob groß ob klein, bei diesem Anblick erstarrt jeder zu Stein.

Die Magie kann jeden erfassen, man muss sie nur lassen.

Osterhase

Flinke Beine, lange Ohren so wird jeder Osterhase geboren.

Bewegt sich geschwind und leise, auf seiner frühlingshaften Reise.

Keiner soll ihn hören oder sehen, deshalb bleibt er niemals stehen.

Und wenn vollbracht sein österliches Tun, kann er ein ganzes Jahr lang wieder Ruhen.

Der Tag

Die Welt dreht sich mit oder ohne uns, egal ob wir reich oder arm sind. Auch wenn wir den Tag glücklich oder melancholisch verbringen, geht jeden Tag die Sonne auf und unter. Bis sich der Mond zeigt den Tag in die Nacht verwandelt und alles in ein mystisches Licht packt. 

Das System

Jeder redet sich um Kopf und Kragen, will riskieren etwas wagen.

Der Fehler ist bereits vorhanden, doch keiner hat sich’s eingestanden.

Die Welt wird immer verrückter, doch keiner ist beglückter.

Immer schneller immer weiter, die Menschen werden nicht mehr heiter,

Genau das Gegenteil ist der Fall, alle stehen vor einem unüberwindbaren Wall.

Der Unmut wächst nun immer schneller, das Gemüt wird jedoch nicht heller.

Mehr Urlaub und mehr Geld , erst dann fühlt man sich als Held.

Ein dickes Auto und ein Haus , die hübsche Frau als süße Maus.

Die dicke Yacht und noch viel mehr, die Menschlichkeit sie leidet sehr.

Doch wo ein Schatten ist auch Licht, die Medaille hat ein zweites Gesicht.

Es zeigt sich langsam immer schneller, die Menschheit wird so langsam heller.

Die Stimmung ändert sich rasant, der Boden jedoch ist verbrannt.